"Buddhismus. Das erste Jahrtausend", historische Entwicklung des Buddhismus

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Beschreibung

Daisaku Ikeda

Verlag Nymphenburger

Gebunden

256 Seiten

ISBN: 978-3485005135


»Buddhismus. Das erste Jahrtausend« ist das Buch eines profunden Kenners, dem es um Anschaulichkeit und Verständlichkeit geht. Daisaku Ikeda will gerade unwissenden, aber interessierte Leser*innen in den Buddhismus einführen und damit vertraut machen. Dabei scheut er sich nicht, Position zu beziehen, um die kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema geradezu herauszufordern.

Shakyamunis Tod bedeutete für die Weiterentwicklung der buddhistischen Religion einen entscheidenden Einschnitt. Wie auch bei anderen Religionen und Sekten zeigt sich in dieser prekären Situation, daß es zu Auseinandersetzungen innerhalb der eigenen Reihen über den richtigen Weg kommt. Die Entwicklung des Buddhismus nach dem Tod des Gründers, das ist das Thema dieses Buches.

Ging es zunächst um die Fixierung des Kanons, so zeigten sich bald auch Unterschiede in den Lehrmeinungen der Jünger. Konzile wurden abgehalten, es kam zu Spaltungen. Hinayana und Mahayana, die beiden entscheidenden buddhistischen Richtungen, werden in ihren Unterschieden dargestellt. Die Grundlagen und Grundlegungen für die verschiedenen Auffassungen werden aufgezeigt.

Wer in der Lage ist, Parallelen zur Entwicklung des Christentums in Mitteleuropa zu ziehen, der wird erkennen, dass hier Vorgänge beschrieben werden, die durchaus bekannt und vertraut sind.

Neben dieser historischen Dimension des Buches stellt der Autor viele zentrale Begriffe des Buddhismus dar, die für ein Verständnis dieser Religion unerlässlich sind. Die Bedeutung des Lotos-Sutra wird dabei besonders betont. Aber auch andere, dem mitteleuropäischen Denken äußerst schwer zugängliche Begriffe, werden verständlich gemacht.